Die Kürzung der Familienbeihilfe und Einsparung bei den Familien war rasch beschlossen, über 300 Mio. € werden so gespart. Thematisch ausgeklammert blieb aber der Bezug österreichischer Kinderbeihilfe durch Ausländer: 200.486 Türken, Slowaken etc. sind dazu berechtigt. Kosten 312 Millionen €. Einzige Bedingungen für einen Elternteil sind ein Hauptwohnsitz in Österreich und drei Monate jobben, die Kinder für die Familienbeihilfe bezogen wird, müssen nicht in Österreich sein.
Warum wird z.B. eine Familienbeihilfe von 130,90€ von Österreich in die Slowakei überwiesen, wenn die Kinderbeihilfe in der Slowakei nur 17,81€ ausmacht? Wäre es nicht sinnvoll die Zahlungen aus Österreich zumindest auf das Niveau des dortigen Heimatlandes anzupassen?
Und noch ein Problem erzählt ein Mitarbeiter der Finanzämter hinter vorgehaltener Hand: Kein österreichischer Beamter könne vorgelegte Dokumente der in der Heimat verbliebenen Kinder tatsächlich auf deren Echtheit prüfen. Wer weiß, ob es diese Kinder die im Ausland leben und Kinderbeihilfe aus Österreich erhalten, dann alle auch tatsächlich gibt.
Warum wird nicht dort gespart, dann wäre es nicht notwendig bei unseren Familien einzusparen. Unverständliche warum SPÖVP lieber bei den österreichischen Familien über 300 Mio.€ einspart und weiterhin insgesamt 312 Mio. € an ausländische Kinder überwiesen werden.
Veröffentlicht von Klaus Otzelberger
Ein trauriges und so nicht geplantes Ende nahm das Laternenfest für die Kleinen im Kindergarten “Dr. Kirchschläger” in Viehofen / St. Pölten. Zahlreiche Eltern führen Beschwerde, dass bei der Feier im Turnsaal des Kindergartens nach anfänglich schönem und feierlichem Beginn mit Spielen und dem Absingen von Liedern, dieses Fest zu Ehren des Hl. Martin durch türkischstämmige Familien empfindlich gestört wurde. Der Kindergarten wird in drei Gruppen geführt, wobei von den 80 betreuten Kindern ca. 70 Kinder Ausländer bzw. Inländer mit Migrationshintergrund sind. Kurz vor Beginn des eigentlichen Umzuges mit den Laternen unterbrach ein türkischstämmiger Familienvater diese Feier. Er begann laut mit Gebetsversen in türkischer Sprache und zwar in einer Intensität, dass die Minderheit, nämlich die Eltern mit den österreichischen Kindern diese Feier verlassen mussten, um den Laternenumzug dann doch noch durchführen zu können.
Man kann es nicht mehr wegleugnen – die österreichische Familienpolitik ist „suboptimal“. Trotz immenser Anstrengungen zur Bereitstellung außerfamiliärer Kinderbetreuung ist die Geburtenrate weiterhin rückläufig.
Österreichs Bevölkerung würde bis 2050 von derzeit 8,4 Millionen Menschen auf etwa 7,4 Millionen Menschen schrumpfen. Grund dafür ist die niedrige Geburtenrate österreichischer Frauen. Diese bekommen im Schnitt nur mehr 1,4 Kinder. Rund 2 Kinder wären aber notwendig, um die Population annähernd konstant zu halten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsprognose, die von der Statistik Austria veröffentlicht wurde.
Die bevorstehenden Änderungen der SPÖVP Regierung trifft vor allem Familien.

