In welche Richtung soll sich das Image der Stadt St. Pölten entwickeln?
Stadtrat Otzelberger: St. Pölten soll wieder leistbarer und sicherer werden. Viele Familien und Pensionisten können sich zurzeit das Leben in St. Pölten kaum mehr leisten. Die Kautionen und Mieten bei Wohnungen müssen dringend gesenkt werden. Rund um den Bahnhof und darüber hinaus gibt es mittlerweile ein Sicherheitsproblem. Die FPÖ St. Pölten fordert schon jahrelang eine eigene Stadtwache, um so vor allem den Frauen am Abend das subjektive Sicherheitsgefühl zurück zu geben.
Die Innenstadt von St. Pölten kämpft in manchen Bereichen seit Jahren mit leer stehenden Geschäften und dem Aussterben mancher Straßenabschnitte. Wie wollen Sie dieses Problem lösen?
Stadtrat Otzelberger: Die Innenstadt kämpft mit einem massiven Frequenzproblem. Einkaufscenter haben einen großen Standortvorteil, da es dort genügend kostenlose Parkplätze gibt. St. Pölten braucht eine große zentrale Innenstadtgarage, z.B. eine Erweiterung der Rathausplatz-Garage bis zum Karmeliterhof, das soll ja nun durch unsere jahrelangen Forderung endlich kommen. Weiters würde ein Eislaufplatz am Rathausplatz Innenstadtkunden anziehen und die Innenstadt beleben. Die FPÖ fordert auch seit Jahren ein Bettelverbot. Krems, Ybbs oder Linz haben dieses bereits mit Erfolg umgesetzt. St. Pölten sollte endlich nachziehen. Ja zur Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, nein zu Bettelbanden.
Veröffentlicht von Klaus Otzelberger 















