FPÖ fordert ECHTE WAHLFREIHEIT für Eltern bei der KINDERBETREUUNG

Foto: crazybananas / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
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Grundsätzlich setzt sich die FPÖ für die Schaffung von echter Wahlfreiheit für die Eltern bei der Kinderbetreuung ein. Dazu ist sicher ein weiterer Ausbau der Kinderbetreuung notwendig. Gerade auch in der Ferienzeit, um den Ansprüchen der Lebensrealität gerecht zu werden. D.h. dass auch ein notwendiger Ausbau der Kindergartenöffnungszeiten im Allgemeinen in den Ferien durchaus sinnvoll ist. An dieser Stelle verweise ich dennoch auf die Tatsache, dass dem Kindeswohl in der Regel in der elterlichen Umgebung am ehesten gerecht wird.Allerdings geht bei der Kinderbetreuung Qualität vor Quantität., d.h. Kindergärten müssen eine pädagogisch qualitätsvolle Betreuung garantieren. Deswegen stellt auch das Tagesmütter-Modell eine echte Alternative in derKinderbetreuung dar und sollte ebenfalls ausgebaut werden. Dies muss jedoch für das Kind und die Eltern freiwillig sein, die Freiheitliche Partei ist gegen die Kindergartenpflicht. Private und staatliche Institutionen wie Kindergärten, Kindertagesheime und Horte haben auch eine große Bedeutung für die Sozialisierung der Kinder, können aber die Fürsorge in der Familie nicht ersetzen, sondern ergänzen.Wir Freiheitlichen orientieren uns immer in erster Linie am Kindeswohl. Für das Wohl unserer Kinder ist entscheidend, dass den Eltern ausreichend Zeit für ihre Kinder bleibt. Weder Väter noch Mütter dürfen durch finanzielle Zwänge oder Anreize bzw. durch Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu vorzeitiger Rückkehr zur Erwerbsarbeit gedrängt werden. Leider ist dies derzeit oft der Fall.Daher soll die arbeitsrechtliche Karenzzeit von zwei auf drei Jahre verlängert werden. Dazu haben wir erst im April 2014 wieder einen Antrag im Parlament eingebracht, der von SPÖVP abgelehnt wurde. Um den Eltern die echte Wahlfreiheit zu ermöglichen, fordern wir auch den Ausbau des Kinderbetreuungsgeldes zu einem Elterngehalt bis zum 6. Geburtstag des Kindes. In einem Staat wie Österreich muss es möglich sein, dass zumindest ein Elternteil ohne drastische finanzielle Einbußen für die Familie, ohne Ansehensverluste oder Wettbewerbsnachteile beim Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess, die Kinder bis zum Kindergartenalter selbst betreuen kann. Noch vor wenigen Jahrzehnten war es möglich, mit einem durchschnittlichen Einkommen einer Mehrkindfamilie einen bescheidenen Wohlstand zu gewähren. Heute sind wir davon weit entfernt.

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