Erste-Bank-Chef Treichl schließt Europa ohne Euro nicht aus – die Einführung des Euro in dieser Form war ein Fehler

ImageAndreas Treichl fordert klare Richtungsentscheidung für Europa. „Es kann ein gemeinsames Europa ohne den Euro geben.“ Der Spitzenbanker meint, dass für das Friedensprojekt Europa wohl eine gemeinsame Armee entscheidender sei als eine gemeinsame Währung. Von der europäischen Politik fordert er, eine klare Richtungsentscheidung zu treffen: „Es muss eine klare Entscheidung geben, in welche Richtung Europa gehen wird“, „Im Endeffekt steht auf der einen Seite eine demokratisch legitimierte europäische Regierung, auf der anderen Seite eine Auflösung des Euro. Dass die Einführung des Euro in dieser Form ein Fehler war, sollte man auch einmal offen sagen.“ „Derzeit ist völlig klar, dass die Länder, die nicht im Euro sind, einen Vorteil gegenüber den Euro-Ländern haben. Eine solche Situation darf es nicht mehr geben. Die Tschechen zahlen für ihre Staatsanleihen etwa die Hälfte der benachbarten Slowakei, nur weil sie nicht im Euro sind. Der Euro ohne freien Warenverkehr, ohne freien Liquiditätsverkehr, ohne freien Kapitalverkehr macht keinen Sinn – genau das passiert aber jetzt.“

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