Die letzten Monate des Euros?

Nach den nicht endenden Milliardenzahlungen an Griechenland wird nun auch Spanien ein Unterstützungsfall – sprich ein Fass ohne Boden. 260 Milliarden Euro oder mehr werden benötigt. Zahlen soll dies neben Deutschland auch Österreich und Holland.
Welche Pleite-Länder werden als nächstes unser Geld benötigen? Ist es verantwortungsvoll von der Regierung unser Geld in andere Länder umzuverteilen? Oder würden wir das Geld für Bildung, Pensionen und Gesundheit im eigenen Land brauchen?
Wir befinden uns in einem Teufelskreis. Länder, welche die Kriterien für den Euro nicht erfüllen und auch in Zukunft nicht erfüllen können, müssen schleunigst aus dieser Euro-Zone entlassen werden. Sonst sieht es bitter um die Währung Euro aus und hohe Inflation wird die Folge sein.
Viele Bürger werden dann aufgrund der Geld-Entwertung nicht mehr in der Lage sein ihren täglichen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Das Ersparte Geld der Bürger, die es nicht rechtzeitig in Immobilien oder andere werterhaltende Güter investiert haben, wird unter enormen Wertverlusten leiden. Leider wiederholt sich die Geschichte immer wieder und die Politik lernt nicht daraus – die 30er Jahre lassen grüßen.
Derzeit wird in dieser Transfer-Union das Geld der starken Volkswirtschaften in Pleite-Länder umverteilt. Der Wohlstand der starken Volkswirtschaften wird sinken und wird sich dann auf mittlerem bis niedrigem Niveau einpendeln.
Warum wurden überhaupt Kriterien für eine stabile Währung festlegt, wenn sich dann kein Land daran hält?
Die jetzige Vorgehensweise gefährdet die Stabilität der gesamten Währung. Eine Währung ohne gemeinsame Fiskal- und Wirtschaftspolitik, ist grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Es steht sehr schlecht um den Euro. Sofern die Entscheidungsträger nicht bald richtige und umfassende Entscheidungen treffen, steht hohe Inflation und ein Banken-Run vor der Haustüre.

Mögliche Entwicklungen in der Euro-Zone den nächsten Monaten:

  • Die Europäische Zentralbank druckt auf Teufel komm raus Geld, um die Lage in den Krisen-Staaten zu stabilisieren. So eine Geldschwemme treibt natürlich die Inflation in die Höhe. Diese Geldentwertung bedeutet quasi eine Währungsreform in kleinen Schritten. Über die Inflation werden die Schulden-Staaten Europas ihre Schulden abstottern – die Ersparnisse der Bürger sind dann auch nichts mehr wert.
  • Einige Länder, welche die Kriterien für den Euro nicht erfüllen und auch in Zukunft nicht erfüllen können, müssen diese Währungsunion verlassen. Mit einer nationalen abgewerteten Währung kann sich dort die Wirtschaft wieder erholen – bis irgendwann die Kriterien für die Euro Zone wieder erfüllt werden.
  • Eurobonds sind abzulehnen, die letztlich nichts anderes bedeuten, als dass die Schulden aller Staaten in einen Topf geschmissen werden.

Ihr Gemeinderat Klaus Otzelberger

Siehe Angst ums Geld:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/europa-in-der-krise-die-grosse-angst-ums-geld-11772011.html

Der deutsche Ökonom Dr. Gerken warnt vor einer Fortsetzung der bisherigen Euro-Rettungspolitik. Ein Austritt der maroden Staaten aus dem Euro sei die einzige Chance. Siehe:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/705221/Oekonom-Gerken_Am-Ende-bricht-alles-zusammen?direct=691335&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=573

Das renommierte britische Zentrum für Wirtschafts- und Unternehmensforschung (CEBR) sieht das Ende des Euro in unmittelbarer Nähe. Siehe: www.cebr.com/?p=734)

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