Zusatzantrag von Mag. Otzelberger zum Frequency Festival: „Wir fordern striktes Campingverbot im Naherholungsgebiet.“

Das Frequency Festival 2009 lies österreichweit sämtliche Medien nach St. Pölten blicken. Dem Image St. Pöltens tat dies gut, die Wertschöpfungskette profitierte davon.
Doch gibt es auch Schattenseiten, die für das Festival dieses Jahr unbedingte Änderungen erfordern. Da wäre zum Beispiel die große Ansammlung von Müll im Naherholungsgebiet entlang der Traisen.
Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahr seit dem Frequency 2009 vergangen. Wenn man entlang der Traisen spazieren geht, glaubt man das Festival war erst vor ein paar Tagen: jede Menge Glas-, Metall- und Kunststoffteile sowie Alu-Dosen liegen herum.
Die rote Stadtregierung will das heuer durch die Ausgabe von Gutscheinen bei der Rückgabe von Müll in den Griff kriegen.
Besucher, die 120€ Eintritt bezahlen und teilweise nagelneue Zelte einfach stehen lassen – kann man die mit solchen Maßnahmen motivieren?
„Wohl kaum“, sagt Mag. Klaus Otzelberger, „derartige Maßnahmen packen das Problem nicht bei der Wurzel an. Die Kollateralschäden dieses Festivals werden bei der Traisen noch viele Jahre sichtbar sein. Wir dürfen die Natur rund um unsere Lebensader Traisen nicht dermaßen vergewaltigen und ausbeuten. Wo bleibt der Umweltschutz? Den Grünen ist das scheinbar gänzlich egal.“
Nebenbei seien noch die vielen Kinder und Tiere bemerkt, die sich entlang der Traisen tummeln.
„Das ist ein Wahnsinn, letzte Woche hat sich meine Kleine beim Spielen sogar an einer Aludose geschnitten“, sagt etwa Margit L., die oft mit ihren Kindern die Traisen besucht.
Daher stellte Mag. Klaus Otzelberger bei der Gemeinderatssitzung am 22.3 den Zusatzantrag, beim Frequency Festival 2010 ein striktes Campingverbot im Naherholungsgebiet entlang der Traisen zu erlassen.
Vielleicht war das viele Publikum bei der Gemeinderatssitzung der Grund, dass die SPÖ dem Antrag auf der Tagesordnung bzgl. neuerlichem Frequency-Festival 2010 nicht als einzige Partei zustimmen wollte. Dieser Punkt wurde dann jedenfalls von der Tagesordnung genommen und auf eine andere Sitzung verlegt.

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